Startseite > Allgemein > „Helfen bringt Freude“: Leser der Schwäbischen Zeitung unterstützen FREDMON mit Spenden

Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 14. Februar 2020

Mit dem Spendengeld über 3600 Euro der SZ-Weihnachtskation kann das Schuljahr 2020 mit nun 55 Kindern an einer Schule in Luweero in Uganda finanziert werden.

Im Jahr 2019 konnte ein Rekordergebnis von 644 071 Euro an Spenden über die Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ erreicht werden.

Jedes teilnehmende Projekt erhält 3600 Euro. Wir danken den Lesern für die großzügigen Spenden!

Manfred Hiller ist am Mobiltelefon erst schwer zu verstehen, dann wird es ruhiger. „Wow, das ist super klasse“, schreit er in sein Smartphone. Als ihn die Nachricht erreicht, dass das Projekt „Fredmon“ von ihm und seiner Frau Monika über die evangelische Kirchengemeinde Laichingen insgesamt 3600 Euro aus dem Hilfsprojekt „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ erhält. Monika und Manfred Hiller sind zu der Zeit am Flughafen in Istanbul. Sie kommen gerade aus Uganda zurück. „Diese Nachricht ist einfach der krönende Abschluss der Reise“, sagt Manfred Hiller.

Fünf Jahre lang, von 2010 bis 2015, waren Monika und Manfred Hiller mit „Christliche Fachkräfte International“ in einem kirchlichen Hilfsprojekt in Luweero in Uganda engagiert. Damit ihr Einsatz heute noch gute Früchte trägt, haben sie den Verein „Fredmon“ gegründet, der über die evangelische Kirchengemeinde Laichingen Kindern in Uganda eine Schulbildung ermöglichen will. Berufsausbildung. Schulgeld, Kleidung, Arztkosten: „Wir wollen einfach Grundwerte geben, damit die Kinder Lesen lernen können und so im Alltag nicht ausgetrickst werden“, sagt Manfred Hiller.

In der Gruppe unterwegs

Mit einer Gruppe von neun Personen waren die Hillers in Uganda zu Besuch. „Wir haben gesehen, woher die Kinder kommen. Das war sehr eindrücklich“, so Hiller. Es soll wieder ein Gemeindeabend ausgerichtet werden, um diese Eindrücke und Erfahrungen auch weiterzugeben.

„Bei den meisten ist schon etwas hängen geblieben – im Vergleich zu dem Leben, das wir in Deutschland leben und gewohnt sind“, sagt Manfred Hiller. Krankenhaus mit Frühchenstation oder auch ein Fußballspiel: Hillers hatten Trikots vom SV Westerheim im Gepäck. Das habe natürlich sehr gefreut. Der Initiator hat noch eine gute Nachricht. Acht neue Kinder konnten offiziell aufgenommen werden.

Rückblick auf die Reise

Fazit der Reise: Die Teilnehmer ließen sich sehr schnell auf das Leben in Uganda ein und konnten so die Liebenswürdigkeit der Menschen erleben. Ob im Gottesdienst, in den Dörfern im Busch oder in der Millionenstadt Kampala: „Überall wurden wir sehr freundlich empfangen. Die Armut und Einfachheit in Uganda ließ uns schon sehr nachdenklich werden. In den Dörfern hörten wir Lebensgeschichten, die uns schaudern ließen und trotzdem waren die Menschen fröhlich und sehr gastfreundlich. Das Schicksal mancher Kinder ist unvorstellbar. Wir sind sehr froh, dass wir durch Fredmon einigen Kindern eine bessere Zukunft geben können“, sagt Manfred Hiller.

Das Fredmon-Team Uganda wird von Pastor Patrick Mukisa geleitet. Ohne ihn sei es nicht möglich, die Hilfe direkt an die Kinder weiterzugeben. Er und seine Frau Esther seien sozusagen die Eltern der Fredmon-Kinder. „Durch Patricks Besuch in Deutschland haben sich noch weitere Unterstützer gefunden. Auch durch die Unterstützung der ,Schwäbischen Zeitung’ können wir gesichert das Schuljahr 2020 mit nun 55 Kindern finanzieren“, freut sich Hiller und fügt an: „Der Abschied war sehr wehmütig, doch durch die heutige Technik sind wir immer in Verbindung. Unsere Herzen sind voll mit Erlebnissen und Geschichten.“

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