Startseite > Allgemein > Die Corona-Pandemie breitet sich auch in Uganda aus

Liebe Paten und Freunde,

das Corona Virus stellt die Welt auf den Kopf und ist jetzt auch in Uganda angekommen. Es ist uns wichtig sie über die aktuelle Lage zu informieren.

Seit zwei Wochen hat Präsident Museveni Quarantäne verordnet. Seither sind die Schulen erst einmal für 30 Tage geschlossen und unsere 20 Waisenkinder im Ferienprogramm untergebracht. Die anderen sind zu Hause bei ihren Familien oder Verwandten. So lange es Lebensmittel zu kaufen gibt sind sie versorgt. Patrick kann bis jetzt Geld abheben und einkaufen. Wir haben ihm geraten einen Vorrat an unverderblichen Lebensmitteln anzulegen.

Große Sorge macht uns aber die Lage in Kampala. Die Menschen in den Slums hungern und auch sonst ist durch die Quarantäne fast alles zum Stillstand gekommen. Es dürfen keine Verkehrsmittel mehr fahren und auch die Motorradtaxis, welche es sehr viele gibt in Kampala, haben kein Einkommen mehr. Das ist eine ganz schlimme Situation. Es gibt jetzt schon Einbrüche und die Reicheren dort leben gefährlich.  Museveni, der Präsident, hat angefangen Lebensmittelpakete zu verteilen. Wie das funktionieren soll, wissen wir ehrlich gesagt nicht.

Gestern hat nun Museveni die Quarantäne um weitere 21 Tage verlängert. Das verschlimmert die ohnehin schreckliche Situation noch mehr. Auf dem Land haben viele einen Acker und können etwas ernten. Das tröstet uns etwas. Aber Arbeitslosigkeit und Hunger verändern die Menschen. Wir hoffen, dass es in Luwero nicht auch zu Ausschreitungen mit Plünderungen kommt.

Wir leiden mit, mit unseren Freunden und Kindern, aber auch mit der ganzen Bevölkerung in Uganda. Wir beten täglich für die Menschen dort und auf der ganzen Welt und möchten euch und sie herzlich bitten, das auch zu tun. Wer kann jetzt in dieser Lage helfen außer Gott?

Wir werden sie weiterhin informieren. Bleiben sie gesund.

Herzliche Grüße

Monika und Manfred

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